Über mich

Für mich bedeutet Psychotherapie, gemeinsam einen vertrauensvollen und wertschätzenden Raum zu schaffen, in dem sämtliche Gedanken und Gefühle ihren Platz haben – auch bzw. gerade die leisen, widersprüchlichen oder schmerzhaften. Genau hier beginnt für mich „Löwenherz“: der Mut, sich dem eigenen Erleben zuzuwenden und sich selbst mit Offenheit und Mitgefühl zu begegnen.

Die Perspektiven aus Forschung, psychosozialer Arbeit und klinischer Praxis sind für mich durch meinen Werdegang untrennbar miteinander verbunden. Eine fundierte Grundlage gibt Orientierung und sichert Qualität. Doch im therapeutischen Raum steht für mich immer der einzelne Mensch im Mittelpunkt – mit seiner einzigartigen Lebensgeschichte, seinen Prägungen und seinem ganz persönlichen Therapieanlass. Ich arbeite daher evidenzbasiert und zugleich offen für das Individuelle, das sich nicht vollständig erklären oder messen lässt.

Durch länderübergreifende Studien- und Berufserfahrungen (Deutschland, Österreich, Niederlande, Schottland/Großbritannien, Frankreich, Lettland, Marokko, Argentinien) durfte ich sehr unterschiedliche Kulturen kennenlernen. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, Menschen stets in ihrer jeweiligen Lebensrealität zu begegnen – mit Neugier, Respekt und dem Bewusstsein dafür, dass jeder Lebensweg von individuellen Bedingungen, Chancen und Herausforderungen geformt wird.

Trotz – oder gerade wegen – meiner Offenheit für die Welt lebe ich heute glücklich mit meinem Partner, unserem Kind und unseren zwei Hunden in meiner Wahlheimat Wien. In meiner Freizeit treibe ich sehr gern Sport – besonders Trampolinturnen, Bouldern und Fitness (Trainer-B-Lizenz). Ebenso sehr schätze ich jedoch ruhige, gemütliche Stunden mit Freund:innen in kleinen, versteckten Kaffeehäusern. Die Balance aus Aktivität und Innehalten ist auch etwas, das ich in meiner therapeutischen Arbeit als wertvoll erlebe.