Häufige Fragen
Was bedeutet „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“?
Eine „Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“ hat bereits so viele theoretische und praktische Ausbildungsinhalte abgeschlossen, dass sie befähigt ist, eigenständig Therapiesitzungen durchzuführen. Als gesetzlich vorgeschriebenen Teil der Ausbildung muss sie bis zum Ausbildungsabschluss noch einige Praxiserfahrung sammeln, weshalb der therapeutische Prozess regelmäßig mit erfahrenen Therapeut:innen (Supervisor:innen) auf sorgfältigst anonymisierte Weise besprochen wird. Für Sie bedeutet das, dass die Therapie fachlich kontrolliert und begleitet ist.
Wofür steht der Praxisname Löwenherz?
Der Praxisname „Löwenherz“ steht für Mut, Offenheit und die Verbindung zum eigenen Wesenskern. Er beschreibt den Weg, sich selbst ehrlich zu begegnen und Schritt für Schritt innere Stärke zu entwickeln. Der Löwe symbolisiert Kraft, Selbstvertrauen und Mut, den eigenen Platz zu finden und einzunehmen. Das Herz steht für Offenheit, Verletzlichkeit und Verbundenheit zu sich selbst. In der Praxis Löwenherz entsteht ein geschützter Raum, in dem beides Platz hat: Mut und Verletzlichkeit. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Sie wieder in Verbundenheit zu sich selbst in die Stärke Ihres inneren Löwen wachsen können.
Kann ich mich darauf verlassen, dass die Therapie vertraulich ist?
Ja, ich unterliege der gesetzlichen Schweigepflicht (§ 45 Psychotherapiegesetz). Alles, was Sie bei mir in der Therapie erzählen, bleibt in unserem Raum. Durch den Status „in Ausbildung unter Supervision“ bespreche ich Inhalte des therapeutischen Prozesses zwar mit erfahrenen Therapeut:innen, jedoch stets in streng anonymisierter Form. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung gebe ich nichts an andere Personen wie z.B. Angehörige, Arbeitgeber:innen oder andere Fachpersonen weiter. Eine Ausnahme der absoluten Verschwiegenheit besteht lediglich dann, wenn akute Gefahr droht – für Sie selbst oder für andere. Dann wäre ich zum Schutz von Leben und Gesundheit gesetzlich verpflichtet, Maßnahmen einzuleiten bis wieder ausreichend Sicherheit hergestellt ist.
Was passiert im Erstgespräch?
Mit der Kontaktaufnahme per Anruf oder E-Mail haben Sie schon den ersten essentiellen, mutigen Schritt gemacht und wir vereinbaren uns einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch in der Praxis. Vor Ort lernen wir uns kennen, Sie haben Raum über Ihr Anliegen zu berichten und können sich einen Eindruck machen, ob Sie sich eine Therapie bei mir und mit meiner Arbeitsweise vorstellen können. Möglicherweise wird es im Erstgespräch nicht gelingen, alle Informationen unterzubringen – machen Sie sich dabei bitte keinen Druck, es geht mehr um einen ersten Eindruck, der Ihnen die Entschdeidung für oder gegen eine weitere Zusammenarbeit erleichtern soll. Zusätzlich werde ich Sie über die Rahmenbedingungen aufklären. Wie alle weiteren potentiellen Sitzungen dauert auch das Erstgespräch 50 min und kostet 80 Euro.
Wie lange dauert die Therapie?
Wie lange ein therapeutischer Prozess dauert, ist sehr individuell. Er hängt unter anderem davon ab, welches Anliegen Sie in die Therapie führt und wie bereit Sie sich fühlen, Veränderungen durchzuführen. Manchmal zeigen sich im Verlauf der gemeinsamen Arbeit auch weitere Themen, denen Sie Raum geben möchten. Mir ist wichtig, dass wir den Prozess regelmäßig gemeinsam reflektieren: Wo stehen Sie gerade? Was hat sich bereits verändert? Und welche Form der Begleitung ist im Moment für Sie hilfreich? So können wir gemeinsam entscheiden, in welcher Häufigkeit und über welchen Zeitraum eine weitere Zusammenarbeit für Sie sinnvoll ist.
Kann ich sicher sein, dass die Therapie etwas bringt?
Kurz gesagt: Eine Garantie gibt es nicht, aber Psychotherapie hilft vielen Menschen nachweislich und auch selbst spürbar. Wie gut und schnell Psychotherapie wirkt, ist unterschiedlich. Dies hängt z.B. von der therapeutischen Beziehung, den Methoden, Ihrer Lebenssituation und Ihrer Veränderungsbereitschaft ab. Wichtig: Psychotherapie kann auch Nebenwirkungen haben, z.B. vorübergehend stärkere emotionale Belastung, Frust bei langsamen Fortschritten oder Veränderungen im persönlichen Umfeld. Solche Schwierigkeiten lassen sich häufig durch offenes Ansprechen in der Therapie bearbeiten. Mir persönlich ist die regelmäßige gemeinsame Reflexion Ihrer Therapie besonders wichtig, damit wir auf einem für Sie passenden Weg bleiben.