Methode & Schwerpunkte

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Psychotherapieverfahren, dessen Wirksamkeit in zahlreichen Studien belegt ist. Sie geht davon aus, dass Gefühle, Gedanken, körperliche Reaktionen und Verhalten eng miteinander sowie mit äußeren Einflüssen verbunden sind. Gemeinsam betrachten wir die Muster, die sich in diesem Zusammenspiel im Laufe Ihres Lebens entwickelt haben – welche hilfreich waren und welche Sie heute möglicherweise belasten oder einschränken. Dabei beziehen wir Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ziele mit ein. Ziel unserer Arbeit ist es, Ihre persönlichen Stärken und Ressourcen (neu) zu entdecken, daraus neue, stimmigere Wege im Denken, Fühlen und Handeln zu entwickeln und diese Schritt für Schritt im Alltag zu verankern. So können Sie zukünftigen Herausforderungen besser begegnen.

Therapeutischer Prozess

Gemeinsam schaffen wir einen wertschätzenden Raum, der von Mut und Mitgefühl getragen ist. Im Sinne des „Löwenherz“ darf Therapie ein Ort sein, an dem sowohl Ihre innere Kraft als auch Ihre Verletzlichkeit Platz haben. Veränderung beginnt oft mit dem mutigen Schritt, sich dem eigenen Erleben offen zuzuwenden. Bei den Methoden achte ich darauf, dass diese evidenzbasiert und zugleich individuell zugeschnitten sind. Daher kann der therapeutische Prozess auch unterschiedlich lang dauern und eine unterschiedliche Sitzungsfrequenz sinnvoll sein. Dies stimmen wir gemeinsam und fortlaufend miteinander ab. Die gemeinsame und transparente Gestaltung des therapeutischen Prozesses ist mir sehr wichtig.

Therapeutische Leistungen

Mein Angebot richtet sich an Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche. Die Therapie kann in auch in englischer Sprache durchgeführt werden.

Grundsätzlich biete ich Psychotherapie für ein breites Spektrum an Themen an (s.u.). Es muss dabei keine konkrete Diagnose bestehen, ich begleite Menschen ebenso in herausfordernden Lebensphasen – wann immer es das Gefühl gibt, „irgendwie festzustecken“ oder „alles wird zu viel“.

Aufgrund meiner bisherigen Praxiserfahrungen bringe ich besonders umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Autismus und ADHS mit. Zudem verfüge ich durch meine Forschungstätigkeit über besonders umfangreiche Kenntnisse zu den Themen Stress, Erschöpfung & Erholung sowie Beziehungen und Zyklusstörungen (z.B. Amenorhoe, Endometriose, PMS).

ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter

Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität und Herausforderungen im Alltag mit ADHS.

Ängste, Sorgen & Anspannung

Soziale Ängste, Panikattacken, Phobien, laufende Nervosität und übermäßiges Sich-Sorgen-Machen.

Autismus-Spektrum & Neurodivergenz

Begleitung bei Fragen rund um das Autismus-Spektrum, soziale Interaktion und Reizverarbeitung sowie nonverbale Kommunikation.

Beziehungen & Familie

Konflikte in Beziehungen, Einsamkeit, Kinderwunsch, Schwangerschaftsabbruch und ungewollte Beziehungsmuster.

Depression, Erschöpfung & Stimmung

Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, starke Selbstzweifel und das Gefühl innerer Leere.

Körper, Sport & Essen

Belastete Beziehung zu Essen, Körper, Sport und Gewicht sowie starkes Kontroll- oder Schamgefühl.

Auch: Erkrankungen bzw. körperliche Beschwerden (inkl. Zyklusstörungen).

Lebenskrisen & herausfordernde Lebensphasen

Umbrüche, Verlust, Trauer, Umgang mit körperlichen Erkrankungen und die Suche nach Orientierung und Sinn.

Schlaf & Psychosomatik

Schlafstörungen, körperliche Beschwerden ohne medizinischen Befund.

Selbstwert & Identität

Wahrnehmung eigener Bedürfnisse, Grenzen setzen, Perfektionismus, geringes Selbstvertrauen und Identitätsfragen.

Stress & Burnout

Chronische Überforderung, Erschöpfung und Schwierigkeiten bei der Abgrenzung.

Sucht

Problematischer Umgang mit Alkohol, Substanzen, Medien oder bestimmten Verhaltensweisen.

Zwangsstörungen

Belastende Gedanken und wiederkehrende Handlungen oder Rituale, die den Alltag einschränken.